Was KI und Individualsoftware ein KMU kosten.
Schweizer Agenturen veröffentlichen Preise von CHF 25'000 bis 90'000 für die erste Version einer individuellen Anwendung. Danach bezahlen Sie jedes Jahr laufende Kosten und Wartung. Ein Projekt lohnt sich, wenn es im ersten Jahr das Dreifache seines Preises einbringt.
Was Agenturen und Freelancer verlangen
Für Webdesign und Webentwicklung nennt eine Auswertung veröffentlichter Preise CHF 120 bis 250 pro Stunde für Schweizer Agenturen und CHF 110 bis 180 für Freelancer.
Für ganze Projekte rechnet eine Schweizer Agentur mit CHF 40'000 bis 90'000 für eine erste Version mit einer oder zwei Nutzerrollen und mit CHF 90'000 bis 220'000 für eine Geschäftsanwendung mit mehreren Rollen und Anbindungen an bestehende Systeme. Eine andere schreibt, individuelle Webanwendungen begännen bei rund CHF 25'000. Eine dritte schreibt, die meisten Apps kosteten CHF 30'000 bis 70'000 und dauerten drei bis sechs Monate.
Was den Preis bestimmt
Wo ein Projekt in diesen Spannen liegt, hängt von fünf Dingen ab.
- Wie viele Systeme angebunden werden und ob sie eine Schnittstelle haben
- Wie sauber die Daten und Dokumente sind
- Wie viele Rollen und Berechtigungen es gibt
- Was ein Fehler kosten würde, denn davon hängt ab, wie viele Prüfungen nötig sind
- Ob Zahlungen, Unterschriften oder Personendaten im Spiel sind
Laufende Kosten
Nach dem Launch bezahlen Sie laufend drei Kosten. Lassen Sie sie über die eigenen Konten Ihres Unternehmens abrechnen, dann sehen Sie, was jeder Anbieter kostet.
- Nutzung der Modelle: Der Anbieter rechnet jede KI-Anfrage nach Menge ab
- Hosting und Datenbank
- Lizenzen für die Assistenten und anderen Werkzeuge, die Ihr Team nutzt
Wartung
Schweizer Agenturen setzen die jährlichen Kosten einer App nach dem Launch bei 5 bis 10 Prozent der Entwicklungskosten an, Hosting inbegriffen, und die Wartung einer Webanwendung bei 15 bis 25 Prozent des ursprünglichen Budgets pro Jahr.
Fragen Sie vor der Unterschrift, wer die Software nach dem Launch wartet und was das pro Jahr kostet.
Wann sich ein Projekt lohnt
Schätzen Sie, was das Projekt im ersten Jahr einspart oder einbringt, in Stunden und Franken. Ist das weniger als das Dreifache des Preises, bauen Sie es nicht. Oft reicht ein Werkzeug, das Ihr Team schon hat.
Erstes Beispiel: Ein Team schreibt zehn Offerten pro Monat, jede braucht drei Stunden. Eine Automatisierung entwirft sie aus den Gesprächsnotizen, und das Prüfen eines Entwurfs dauert eine halbe Stunde. Das Team spart 25 Stunden pro Monat, 300 pro Jahr. Bei internen Kosten von CHF 90 pro Stunde sind das CHF 27'000, das Projekt darf also bis CHF 9'000 kosten.
Zweites Beispiel: Ein Monatsbericht braucht zwei Stunden. Ihn zu automatisieren spart 24 Stunden pro Jahr, rund CHF 2'200 bei denselben Stundenkosten. Ein Drittel davon sind rund CHF 700, weniger als ein Arbeitstag, also lohnt es sich nicht. Ein KI-Assistent, den Ihr Team schon hat, erledigt das meiste davon.
Was ich verlange
Ich verlange CHF 2'500 für eine KI-Einschätzung. Projekte beginnen bei CHF 5'000, die meisten kosten CHF 10'000 bis 50'000, während die genannten Agenturen für eine erste Version CHF 25'000 bis 90'000 veröffentlichen. Jedes Projekt hat einen Fixpreis, höchstens ein Drittel dessen, was es im ersten Jahr einbringt.
Ich plane das Projekt, baue es mit KI-Agenten und betreibe es selbst. Dasselbe habe ich für meine zwei eigenen Produkte getan, InkDraft und ThesisCheck, mit Konten, Zahlungen und E-Signatur.
Fragen
Fixpreis oder Stundensatz?
Beim Fixpreis kennen Sie die Kosten, bevor Sie entscheiden, und wenn die Arbeit länger dauert, bezahlt der Anbieter die Mehrstunden. Beim Stundensatz bezahlen Sie sie. Ich arbeite zum Fixpreis.
Gibt es Fördergelder?
Der Innovationsscheck von Innosuisse deckt bis zu CHF 15'000 für eine Vorstudie, für Organisationen mit weniger als 250 Vollzeitstellen. Der Scheck bezahlt einen Schweizer Forschungspartner und deckt deshalb weder meine Arbeit noch die einer Agentur. Das Innovationsmentoring von Innosuisse ist für das Unternehmen kostenlos.